Domänen-Join
This content is not available in your language yet.
Grund für die Anbindung
Abschnitt betitelt „Grund für die Anbindung“Mit dem Domänen-Join wird ein Client oder Server Mitglied der Domäne campus.unibe.ch und erhält damit eine eigene Identität im Active Directory. Erst dadurch kann das Gerät Anmeldungen gegen das zentrale Verzeichnis prüfen, Richtlinien entgegennehmen und als verwaltetes Objekt in der Hosting-OU Ihrer PARIS-Gruppe geführt werden. Der einmalige Aufwand für die Anbindung ist klein, der Nutzen wirkt über die gesamte Lebensdauer des Geräts.
Anmeldung mit dem Campus Account
Abschnitt betitelt „Anmeldung mit dem Campus Account“Angebundene Geräte prüfen Anmeldungen gegen das Active Directory. Das hat mehrere Konsequenzen:
- Nutzende melden sich mit ihrem gewohnten Campus Account an. Sie müssen pro Gerät keine lokalen Konten erfassen, dokumentieren und pflegen.
- Passwortwechsel, Sperrungen und Austritte wirken sofort auf allen angebundenen Systemen. Ein deaktiviertes Konto verliert den Zugang unmittelbar, auch auf Geräten, an die im Austrittsprozess niemand mehr denkt.
- Kerberos ermöglicht Single Sign-on: Der Zugriff auf Fileservices, Drucker und interne Applikationen erfolgt ohne erneute Anmeldung.
- Wer sich anmelden darf, steuern Sie über Berechtigungsgruppen und nicht über gerätelokale Benutzerkonten.
Zentrale Verwaltung mit dezentraler Kompetenz
Abschnitt betitelt „Zentrale Verwaltung mit dezentraler Kompetenz“Die Anbindung bedeutet nicht, dass Sie Verantwortung abgeben, sie gibt Ihnen einen definierten Rahmen, in dem Sie selbständig arbeiten.
- Jedes angebundene Gerät liegt als Computerobjekt in der Hosting-OU Ihrer PARIS-Gruppe. Innerhalb dieser OU verwalten Sie Ihre Objekte als OU-Admin oder OU-Poweruser eigenständig, ohne Domänen-Administrationsrechte. Details dazu finden Sie unter OU-Struktur und Verwaltung.
- Die Namenskonventionen sorgen dafür, dass ein Objekt auch Jahre später noch einer Organisationseinheit und einem Zweck zugeordnet werden kann.
- Wiederkehrende Aufgaben lassen sich über PowerShell für viele Geräte auf einmal erledigen, statt an jedem Gerät einzeln.
- Zuständigkeiten sind im Verzeichnis abgebildet: Bei Stellvertretungen, Personalwechseln oder Support-Fällen ist nachvollziehbar, wer ein Gerät betreut.
Einheitliche Konfiguration über Richtlinien
Abschnitt betitelt „Einheitliche Konfiguration über Richtlinien“Angebundene Geräte empfangen Group Policy Objects. Damit wird Konfiguration zu einer Einstellung statt zu einer Handarbeit:
- Sicherheitsrelevante Einstellungen wie Bildschirmsperre, Firewall-Profile, Zertifikate oder Protokollversionen gelten einheitlich für alle Geräte einer OU.
- Netzlaufwerke, Druckerverbindungen und Softwareverteilung lassen sich zentral zuweisen und bei Bedarf wieder entziehen.
- Eine Änderung wird einmal gepflegt und wirkt auf den gesamten Gerätebestand. Es entstehen keine schleichenden Abweichungen zwischen Geräten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgesetzt wurden.
- Vorgaben aus den Weisungen der Universität Bern werden technisch durchgesetzt und nicht nur dokumentiert.
Übersicht über Clients und Server
Abschnitt betitelt „Übersicht über Clients und Server“Was nicht im Verzeichnis steht, lässt sich weder planen noch schützen.
- Der Gerätebestand ist jederzeit abfragbar: welche Systeme existieren, mit welchem Betriebssystem und welchem Patchstand sie laufen und wann sie sich zuletzt angemeldet haben.
- Geräte, die seit Monaten keinen Kontakt mehr hatten, fallen auf und können im Rahmen des Lifecycles von AD-Objekten bereinigt werden.
- Bei Sicherheitsvorfällen, Schwachstellenmeldungen oder Audits können Sie innert Minuten beantworten, welche Ihrer Systeme betroffen sind.
- Ein nicht angebundenes Gerät existiert für die zentrale Sicht nicht. Es fällt in der Regel erst auf, wenn es Probleme verursacht.
Nachvollziehbarkeit und Sicherheit
Abschnitt betitelt „Nachvollziehbarkeit und Sicherheit“- Anmeldungen werden zentral protokolliert und sind damit im Ereignisfall auswertbar.
- Es braucht keine geteilten lokalen Administratorkennwörter, die über Jahre unverändert auf vielen Geräten liegen.
- Dienste laufen unter nachvollziehbaren Serviceaccounts statt unter persönlichen Konten, die mit einem Austritt verschwinden.
- Der Zugriff auf Daten wird über Gruppen vergeben und bleibt damit prüfbar, siehe Berechtigungskonzepte.
Die konkreten Schritte zur Anbindung finden Sie unter ad :: Client Domänen-Join und ad :: Server Domänen-Join.